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Zusammenarbeit von Hangar 31 und Oris

Die Uhrenfirma Oris in Hölstein (BL) und der Verein Hangar 31 (Grenchen) haben eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit abgeschlossen. Hangar 31 betreibt die Dewoitine D.26 HB-RAG/286, die ab 1931 bei der Schweizer Luftwaffe im Dienst stand und damit der älteste noch fliegende Flugzeugtyp der eidgenössischen Armee ist. Mit einem etwas schwächeren Motor ausgerüstet war es die baugleiche Trainingsvariante des legendären Jagflugzeugs Dewoitine D.27. Mit diesem Typ stand der Schweizer Luftwaffe in der Zwischenkriegszeit zum ersten Mal ein Standardjäger in grösserer Stückzahl zur Verfügung.
Am Hauptsitz der im Jahr 1904 gegründeten Uhrenfirma Oris in Hölstein (BL) unterzeichneten Rolf Studer (Co-CEO Oris AG) und Peter Brotschi (Präsident Hangar 31) die Vereinbarung. „Wir freuen uns, dass wir mit einer Firma wie Oris zusammenarbeiten dürfen, die auf eine lange Tradition in der Herstellung von Pilotenuhren zurückblicken kann“, sagt Brotschi. „Die Wertigkeit der mechanischen Uhren von Oris passt punktgenau zum historischen Kontext der Dewoitine, die ein einzigartiges technisches Kulturdenkmal aus der Zwischenkriegszeit darstellt.“
Wir sind begeistert von der Geschichte und der Technik, die hinter der Dewoitine D.26 steckt und freuen uns sehr, den Verein Hangar 31 dabei zu unterstützen, ein Stück Schweizer Zeitgeschichte lebendig zu erhalten“, hält Rolf Studer fest. „Wir bei Oris stellen nur mechanische Uhren her, deshalb teilen wir die Faszination für dieses Flugzeug, dessen Mechanik auch nach Jahrzehnten noch funktioniert.“
In diesen Tagen ist die Revision des Sternmotors der Dewoitine fertig geworden. Das Flugzeug wird nun komplettiert und sollte gegen Ende Juni wieder seine Flugtüchtigkeit erhalten. Es ist geplant, dass die neue alte Dewoitine im Juli an einem Anlass vorgestellt wird, zu dem die ganze interessierte Öffentlichkeit eingeladen sein wird.

Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet: Rolf Studer (Mitte, Co-CEO von Oris) mit den Vertretern von Hangar 31 Peter Brotschi (rechts, Präsident) und Ian Lienhard (Finanzchef).

2. Generalversammlung

Die zweite Generalversammlung fand am 20.05.2017 statt. Die Anwesenden wurden auf den neusten Stand gebracht bezüglich Verein und Dewoitine. Leider war diese für die Generalversammlung noch nicht wieder bereit.

Die „neue“ Dewoitine wird an einem separaten Anlass präsentiert. Bitte beachten sie, dass keine schriftliche Einladung erfolgt. Das Datum wird auf unserer Homepage und auf Facebook bekanntgegeben.

Int. Museumstag, 21. Mai 2017

Zusammen mit der Stiftung Segel-Flug-Geschichte werden wir am internationalen Museumstag vom 21. Mai diverse Oldtimer Segelflugzeuge und die Dewoitine (falls es keine Verzögerung bei den Reparatur-Abschlussarbeiten gibt) präsentieren.

Programm bei guter Witterung

  • Ausstellung der Dewoitine D26 und diverser Segelflug-Oldtimer
  • Fliegen von Oldtimer-Segelflugzeugen und Dewoitine
  • Möglichkeit für Segelflug-Passagierflüge (auch in Oldtimer)

Programm bei unsicherer Witterung

  • Statische Ausstellung von Segelflugzeugen der Stiftung Segelflug-Geschichte und der Dewoitine
  • Bildervortrag über die Geschichte des Segelfluges

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Weitere Informationen zum Museumstag und den Anlässen im Kanton Solothurn findet man auf der Seite von MUSESOL.

Dewoitine: Montage steht bevor

Die im vergangenen August in Wittinsburg verunfallte Dewoitine D.26 „Stadt Grenchen“ ist ist auf dem Weg zur vollständigen Reparatur. Der Rumpf wurde vor Weihnacht vom Flughafen Grenchen zum Flugplatz Bex (VD) transportiert, wo bei der Firma Mobile Air Service das historische Flugzeug mit Jahrgang 1931 wieder montiert wird. Der ehemalige Grenchner Fallschirmpringer und Pilot Beat Hediger dirigierte den Rumpf mit dem Kran zentimetergenau auf den Lastwagen seiner gleichnamigen Firma. Die Untersuchung des Neunzylinder-Sternmotors, die bei der Firma Mécanair in Fribourg-Ecuvillens vorgenommen wurde, zeigte keine Schäden durch den Unfall. Die Firma Hoffmann im bayerischen Rosenheim stellte in der Zwischenzeit einen neuen Propeller her. Der Verein Hangar 31 wird das älteste fliegende Militärflugzeug der Schweiz an seiner Generalversammlung im kommenden Frühling wieder „wie neu“ vorstellen können.

Abtransport der Dewoitine für die Montage in Bex
Abtransport der Dewoitine für die Montage in Bex

Dewoitine bei Landung beschädigt

Die Dewoitine D.26 HB-RAG/286 „Stadt Grenchen“ wurde am Freitagabend bei einer Landung auf dem provisorischen Feldflugplatz Wittinsburg (BL) beschädigt. Das ehemalige Militärflugzeug geriet nach der Landung in ein angrenzendes Maisfeld und drehte sich durch die Verzögerung langsam auf den Rücken. Der Pilot blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Schäden am Flugzeug sind nach einer ersten Sichtung reparierbar. Der Propeller ist zerbrochen, zudem gab es leichtere Schäden am Flügel und am Leitwerk. Die Dewoitine wird heute Samstag durch Flugzeugmechaniker sachgerecht demontiert. Per Strassentransport wird der Rumpf nach Grenchen gebracht und die Flügel zur Firma Mobile Air Service auf dem Flugplatz Bex (VD).

Die „Dewoitine“ hätte am Wochenende an den Flugtagen von Wittinsburg (BL) gezeigt werden sollen. In diesem Jahr ist sie bereits an den Flugtagen von Kehl (D) und am Zigermeet in Mollis (GL) präsentiert worden. Just heute ist die Dewoitine mit der militärischen Registrierung 286 seit genau 85 Jahren im Einsatz. Am 20. August 1931 ist sie vom Herstellerwerk der Eidgenössischen Konstruktionswerkstätte in Thun an die Luftwaffe übergeben worden.

Museums-Gesellschaft Mitgliederanlass

Der diesjährige Mitgliederanlass der Museums-Gesellschaft Grenchen führte auf den Flughafen Grenchen. Nach einer interessanten Flughafen-Führung referierte Peter Brotschi über die Geschichte der Dewoitine.

Mitgliederanlass der Museums-Gesellschaft Grenchen.
Mitgliederanlass der Museums-Gesellschaft Grenchen.